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Cala Chili – «Z Schärfschta us Graubünda!»

Warum Chilis auch in Igis gross und scharf werden

Warum sollte ich Chilis kaufen, die aus fernen Ländern auf langen Transportwegen in die Schweiz importiert und oft unter katastrophalen Arbeitsbedingungen produziert werden, wenn ich die genauso gut auch bei mir selber auf dem Balkon anpflanzen und danach für feine Gerichte verarbeiten kann? Diese Überlegung machten sich Claudio Strohmaier und Curdin Brändli im Sommer 2015 und setzten die ersten Chili Samen auf ihrem Balkon in Igis.

Es dauerte nicht lange und 200 Pflanzen sprossen. Kistenweise ernteten sie Chilis. Alles alleine verbrauchen konnten sie nicht, so sind hauptsächlich Freunde und Familie mit dem Schärfsten aus Graubünden beschenkt worden.

Vom Balkon Projekt zum Familien-Unternehmen

Als eigenes kleines Balkon-Projekt gestartet, ist Cala Chili heute ein Startup mit drei Teammitglieder. Neben Claudio Strohmaier und seiner Freundin Flurina Camenisch ist auch Gian Derungs Teil von Cala Chili. Zwar arbeiten alle immer noch Vollzeit in ihren Berufen, doch wenden sie alle sehr viele Stunden im Jahr für Cala Chili auf. Die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Chili ist ihre grosse Leidenschaft.

Der Balkon als Anpflanzort musste schon lange weichen, heute werden die Chilis in Zusammenarbeit mit Gaupp Gemüse Untervaz nach Bio Standard gezüchtet.

Der Name Cala, abgeleitet vom Hausberg Calanda wiederspiegelt die Herkunft und Verwurzelung mit Graubünden und insbesondere der Region Churer Rheintal.

Gelebte Nachhaltigkeit ohne Businessplan

Die Zusammenarbeit mit anderen kleinen Unternehmen in Graubünden ist Cala Chili enorm wichtig. Nur so kann auch die Wertschöpfung innerhalb des Kantons gesichert bleiben. Aktuell tüfteln sie an einem Gin-Rezept der dann, bestehend aus reinen Bündner Zutaten, auch in Graubünden selber gebrannt und unter dem Label Cala Chili vertrieben wird.

Selber kaufen sie auch ihr eigener Bedarf an Lebensmitteln meist direkt vom Hof oder geben acht darauf, dass sie wissen woher die Produkte stammen. Regionalität wird aktiv gelebt und Nachhaltigkeit wo immer möglich in den Alltag, sei es bei der Wahl des Transportmittels oder bei der Abfalltrennung, integriert. Es braucht nicht viel um Teil einer positiven Veränderung zu sein.

Cala Chili ist ohne Businessplan und konkretem Ziel vor Augen gestartet. Ihre natürliche und unbekümmerte Art Ideen ins Auge zu fassen und sich auch trauen diese um zu setzen macht Cala Chili sehr sympathisch, einzigartig und vielleicht auch genau aus diesem Grund erfolgreich.

Das schärfste aus Graubünden ist in ausgewählten Geschäften in Graubünden, hauptsächlich aber im eigenen Online-Shop erhältlich.

Wir sind gespannt auf alles Weitere was aus dieser scharfen Gewürzmühle in Zukunft noch kommt und freuen uns sehr das innovative Unternehmen aus Igis als Aussteller an der Raiffeisen Futura mit dabei zu haben.

Mehr zu Cala Chili auf Instagram und ihrer Webseite finden Sie hier.

www.cala-chili.ch

www.instagram.com/calachili

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